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UMIZ4KIDS auf dem 25. historischen Karneval in Szombathely
25 Jahre, ein Vierteljahrhundert – eine lange Zeit, die Mitte August gebührend gefeiert wurde. Vom 13.-16. August 2026 fand in Steinamanger, Oberwarts Partnerstadt, das Jubiläumsfest des historischen Karnevals statt. Mit ihm sind Generationen aufgewachsen, er zählt zu den beliebtesten Sommerevents in Ungarn und in Mitteleuropa zu den bekanntesten geschichtlichen Festivals. Die Stadt blickte auch dieses Jahr auf ihre 2000-jährige Vergangenheit zurück und lud alle Anwesenden zu einer Zeitreise ein. Der Tradition gemäß fanden diesmal ebenfalls niveauvolle kulturelle Programmpunkte statt, man konnte sich an gastronomischen Leckerbissen laben und unzählige Veranstaltungen in der ganzen Innenstadt besuchen.
Mitten im Geschehen war auch das Ungarische Medien- und Informationszentrum (UMIZ) aus Unterwart mit seinen Mitarbeitern Ladislaus Kelemen, Gerald Schachinger, Katharina Dowas, Eszter Villányi und Gyöngyi Binder. Dank der Organisatorin Nárcisz Balaicz-Varga konnte dieses Jahr wieder ein bunter Stand im Gayerpark, der sich in die sogenannte Kalandvár, eine Burg voller Erlebnisse, verwandelte, errichtet werden, wo man seiner Freude und Phantasie freien Lauf lassen konnte. Auf der Bühne fanden Konzerte, Puppentheater und allerlei Veranstaltungen für Jung und Alt statt. Schlenderte man durch den Park, konnte man basteln, lesen, spielen, reiten, sich in einer Hängematte ausrasten, seine Geschicklichkeit trainieren… sich einfach wohlfühlen. Dazu trug auch das UMIZ4KIDS-Team bei, das den Familien seine mehrsprachigen Kinderbücher, Regionalkundebände und Flohmarktbücher präsentierte. Viele setzten sich jedoch lieber gleich zu den Tischchen, um Lavendelsäckchen bzw. Lavendelherzen herzustellen. Gleich gegenüber dem Stand lud Judit Haklik, als Mitarbeiterin der Ungarischen Post AG zu ihrer Märchenpost, der sogenannten „meseposta“ ein. Man erfuhr beispielsweise, dass in Ungarn die Postleitzahlen erst 1973 eingeführt wurden und konnte sich an logischen Spielen versuchen sowie Postkarten verschicken. Ebenso beliebt waren das Ponyreiten bzw. das Bogenschießen. Ferenc und Terézia Tompa vom Bogenschießverein Magor Íjászegyesület hatten eine Jurte aufgebaut und lehrten den Mädchen und Buben den Umgang mit Pfeil und Bogen. Ein außergewöhnliches Erlebnis stellte für viele sicher der Besuch des Haus Cornelius dar, einer nachgebauten römischen Villa, in der man an Führungen teilnehmen konnte und allerlei Interessantes über die römischen Gepflogenheiten erfuhr.
Ohne historischen Fackelumzug gäbe es keinen Savaria Karneval. Bei diesem Event ziehen über tausend Personen in traditionelle Gewänder gehüllt durch die Straßen und lassen die Zuschauer an einer Zeitreise durch unterschiedliche geschichtliche Epochen teilnehmen. Katharina Dowas und Dr. Eszter Villányi organisieren seit Jahren die Teilnahme der Burgenländischen Ungarn (aus Oberwart, Unterwart, Siget in der Wart, Pinkafeld, Rechnitz) und ihrer Freunde. Dieses Jahr nahmen zwölf Kinder und siebzehn Erwachsene am Umzug teil. Man traf sich im historischen Themenpark, um einige Fotos in den wunderschönen römischen Gewändern zu machen. Mit zwei Tafeln ausgestattet, marschierte die Truppe motiviert und „Ave Savaria!“ rufend durch die Straßen von Szombathely, wohin auch Oberwarts Bürgermeister Georg Rosner am Vortag mit einer Gruppe per Bus angereist war.
Der 25. historische Karneval war für alle ein unvergessliches Erlebnis, da es etliche Besonderheiten anlässlich des Jubiläumsjahres gegeben hatte. Die Veranstalter, Organisatoren und alle Anwesenden haben dazu beigetragen, dass sich wirklich jeder, trotz der extremen Hitze, sehr wohlgefühlt hat. Deshalb sieht man sich nächstes Jahr sicher wieder, um gemeinsam „Ave Savaria!“ zu rufen und zu feiern.








